Unternehmensgründung der 3d-Klasse der Mittelschule Kematen
Eine Klasse berichtet von ihrem spannenden und erfolgreichen Prozess der Unternehmungsgründung:
Am Anfang unseres Junior-Company-Projekts standen viele verschiedene Ideen im Raum, und es war gar nicht so leicht, sich auf etwas zu einigen. Schlussendlich fanden wir die Idee am spannendsten, eine eigene Version des Spiels „Werwolf“ zu entwickeln. So entstand unser Spiel-Bundle „Alpenwolf“, welches wir mit eigenen Elementen und einem alpinen Thema neugestaltet haben.
Nachdem die Grundidee feststand, teilten wir uns in verschiedene Gruppen auf. Jede Gruppe hatte ihre eigenen Aufgaben, wie zum Beispiel die Gestaltung der Karten, das Design der Box oder die Entwicklung zusätzlicher Spielelemente. Dabei merkten wir schnell, dass es gar nicht so einfach ist, alles gut zu koordinieren und aufeinander abzustimmen.
Im Laufe der Zeit entwickelten wir immer mehr Details, verwarfen aber auch einige Ideen wieder, wenn sie nicht gut funktionierten. Besonders bei der Box gab es mehrere Probleme und Versuche, bis wir schließlich eine Lösung gefunden haben, die auch wirklich funktioniert hat. Auch bei den Karten und anderen Bestandteilen mussten wir einiges ausprobieren und verbessern.
Wir haben Prototypen erstellt, getestet und immer wieder angepasst. Zwischendurch spielten wir auch selbst Runden, um zu sehen, was gut funktioniert und was noch verbessert werden muss. Außerdem überlegten wir uns, wie wir Material sparen können, zum Beispiel durch eine digitale Anleitung in Form eines QR-Codes. Wir integrierten auch ein Tic-Tac-Toe das wir auf der Rückseite der Box eingravierten, stellten die Box mit einem Lasercutter her, produzierten zweifarbige Münzen mit dem 3D-Drucker und schnitten die Karten mit dem Lasercutter aus.
Als schließlich alles fertig geplant war, konnten wir mit der Produktion beginnen. Das war ein richtig spannender Moment, weil wir gesehen haben, dass aus unserer Idee wirklich ein fertiges Produkt wird. Parallel dazu haben wir Werbung gemacht, eine Instagram-Seite sowie eine Webseite erstellt, E-Mails verfasst und versendet und Fotos aufgenommen. Außerdem nahmen wir Kontakt zu Schulen auf, um unser Spiel zu verkaufen.
Rückblickend war das Projekt zwar teilweise anstrengend und mit einigen Schwierigkeiten verbunden, aber auch sehr interessant und lehrreich. Wir haben viel über Teamarbeit, Planung und die Umsetzung einer eigenen Idee gelernt und können stolz darauf sein, dass wir unser eigenes Spiel erfolgreich umgesetzt haben.